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Gekonnt: Der Rock’n Roll erobert die Jugend in den Fünfzigern.
Die Schüler zeigten ihr Bestes zum Schluss: Eine Zeitreise von 1909 bis heute. Wichtige historische Etappen im Bestehen der Schule wurden von den Schülern gekonnt und unterhaltsam in Szene gesetzt: der erste Weltkrieg, die goldenen Zwanziger, die kulturellen Veränderungen nach dem 2. Weltkrieg und vieles mehr.

13.03.2009, Südstadt
100 Jahre Gustav-Stresemann-Realschule
www.gsr-hannover.de

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Schulleiter Wolfgang Drücker begrüßt die Gäste und hält die Einleitungsrede (siehe Text links).

Die Gustav-Stresemann-Realschule kann nun auf eine 100-jährige bewegte Geschichte zurückblicken.
In einem vielstündigen Augen- und Ohrenschmaus feierten 400 Besucher – die meisten waren Ehemalige – diesen Ehrentag. Die Veranstaltung war nicht ganz konfliktfrei wegen der beabsichtigen Zusammenlegung mit der Heinrich-Heine Schule.

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Schulleiter Wolfgang Drücker

Rede zur 100-Jahr-Feier am 13.03.09

Sehr verehrte Gäste,
liebe Eltern, Kolleginnen und Kollegen,
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
liebe Schülerinnen und Schüler,
sehr geehrter Herr Bürgermeister,
sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister
(und heute besonders)
sehr verehrte ehemalige Schulleiter unserer Schule,
ehemalige Kolleginnen und Kollegen
und ehemalige Schülerinnen und Schüler

Ich begrüße sie sehr herzlich in der Gustav-Stresemann-Realschule zur unserer Jubiläumsfeier. Mein Name ist Wolfgang Drücker, ich bin seit einem Jahr Schulleiter dieser Schule.

2009 ist ein Jahr denkwürdiger Jubiläen.
Nur an einige soll an dieser Stelle erinnert werden.

Vor 20 Jahren fiel die Berliner Mauer und Deutschland wurde wiedervereinigt.
Vor 40 Jahren betrat erstmals ein Mensch den Mond.
Vor 60 Jahren wurde mit der Verkündung des Grundgesetzes die Bundesrepublik Deutschland gegründet.
Vor 90 Jahren wurde in Weimar die erste praktizierte demokratische Verfassung Deutschlands beschlossen.
Vor 100 Jahren begann  mit dem Beschluss der Schulkommission der Königlichen Haupt- und Residenzstadt Hannover, eine Knaben-Mittelschule einzurichten, die Schulgeschichte der Gustav-Stresemann-Realschule

Was für ein stolzes Jubiläum!

Wenn ein Mensch 100 Jahre alt wird, dann bezeichnen wir dieses Alter gerne als biblisch. Für eine hannoversche Schule hingegen befinden wir uns in einer mittleren Altersklasse: Es gibt einige Schulen, die älter sind, viele andere dagegen sind Neugründungen jüngeren Datums.

Doch seien wir ehrlich, die Betrachtung von Jahreszahlen ist sowieso nicht so aussagekräftig. Entscheidend ist das, was das Leben an einer Schule ausmacht, mit welchem „Spirit of school“ eine Schulgemeinschaft erfüllt ist. Und in dieser Hinsicht kann man unserer Schule mit Sicherheit einen guten Geist attestieren. Die Gustav-Stresemann-Realschule ist eine Schule mit einem besonderen Profil.
Diese Schule war und ist in der Südstadt eine feste Institution, unsere Schülerinnen und Schüler kommen aus dem gesamten Stadtgebiet und das liegt sicherlich nicht nur an der sehr günstigen Verkehrsanbindung.

Fragt man nach Gründen für die Attraktivität der Schule, so wird häufig ihr guter Ruf genannt.
Die im vergangenen Jahr durchgeführte Schulinspektion hat die Qualitäten unserer Schule folgendermaßen präzisiert:
Lernen, Lehren und Arbeiten erfolgen in der Schule in einem äußerst freundlichen, offenen und zugewandten Schulklima, in dem sich alle an der Schule Beteiligten sehr sicher und wohl fühlen. Um dies zu erreichen, gewährleisten alle Lehrkräfte eine umfassende Beratung, Betreuung, Hilfe und Unterstützung, auch unter Einbindung außerschulischer Organisationen. Es herrschen Klarheit und Orientierung an verabredeten Regeln.

Meine Damen und Herren, ich denke, Sie stimmen mir zu, dass eine Schule, der diese Qualitätsmerkmale attestiert werden, offensichtlich gut arbeitet.
Und ich denke auch, sie können verstehen, warum alle an dieser Schule Beteiligten zurzeit dafür kämpfen, dass diese Arbeit fortgesetzt werden kann.

Aber blicken wir noch einmal zurück:
Generationen von Heranwachsenden haben diese Schule besucht und wurden hier auf ihr weiteres Leben vorbereitet.
Ich freue mich sehr, dass viele ehemalige Schülerinnen und Schüler, von denen etliche eine lange Anreise hinter sich haben, heute anwesend sind. Die ältesten haben 1953 Ihren Abschluss erworben, ein Jahr, in dem ich noch gar nicht geboren war.

100 Jahre Gustav – Stresemann – Realschule, Stresemannschule, Knabenmittelschule 1

Diese Namen stehen für

100 Jahre erfolgreiche pädagogische Arbeit.
100 Jahre persönlicher Einsatz
100 Jahre Engagement, Kreativität, schöpferische Kraft, Fordern und Fördern,
100 Jahre Reformen, nützliche und weniger hilfreiche,
100 Jahre Erfolgserlebnisse, aber auch schwere Zeiten,
100 Jahre schulische Arbeit, möglich und fruchtbar durch ein gutes Zusammenwirken von Eltern, Schülern und Lehrkräften.

Hundert Jahre alt zu werden und dabei ewig jung zu bleiben, das ist
schon eine seltene Eigenschaft.

Wir wollen heute den Geburtstag unserer Schule feiern und ich freue mich sehr, dass sie alle zum Fest gekommen sind.

Ich begrüße sie ganz herzlich zu dieser Feststunde anlässlich des
100-jährigen Bestehens der Gustav-Stresemann-Realschule.

Verweisen möchte ich an dieser Stelle auf unsere außergewöhnliche Festschrift zur 100-Jahr-Feier, die sie im Laufe des Abends gerne erwerben können.

Darin sind auch Grußworte des Außenministers, Herrn Steinmeier, der Kultusministerin, Frau Heister-Neumann sowie der hannoverschen Kultur- und Schuldezernentin, Frau Drevermann, abgedruckt.

Lassen sie uns jetzt gemeinsam das bunte Rahmenprogramm genießen.

Mit einer erlesenen musikalischen Auswahl und Bonbons lokaler Kleinkunst hoffen wir, sie jetzt zu erfreuen.

Ich bedanke mich bereits an dieser Stelle bei allen Akteuren und Helfern, die bei der Vorbereitung und Durchführung des Festprogramms beteiligt waren bzw. sind, für ihren hervorragenden Einsatz.

Es erwarten Sie jetzt in lockerer Folge:

  • künstlerische Highlights (Chor, Orchester, Musical)
  • eine Zeitreise durch die vergangenen 100 Jahre
  • hochinteressante Berichte von Zeitzeugen
  • gespielte Unterrichtsszenen (Schule früher - heute)
  • abwechslungsreiche Redebeiträge

Zwischen den Programmpunkten haben Sie Gelegenheit, die kulinarischen Köstlichkeiten unseres Büffets zu genießen.

Viel Vergnügen!
Ich übergebe jetzt an unsere beiden Schüler Yasmin und Feridun, die Sie durch den weiteren Abend führen werden

Schulleiter Wolfgang Drücker

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Rede von Bezirksbürgermeister Pollähne -> Rede
 

Rede von Thomas Reiche, Vorsitzender des Elternrates -> Rede
Bericht zur Veranstaltung aus der Schule: Begeisternde Zeitreise mit Beat und Rock`n`Roll

 

Fotos/Text: Klaus Öllerer
Letzte Aktualisierung: 16.03.2009

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Ungefähr 400 Gäste waren erschienen. Die Karten waren im Vorverkauf schon Tage vorher vergriffen.

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Bezirksbürgermeister Pollähne gibt in seiner Grußrede einen geschichtlichen Überblick mit Schwerpunkt auf die Person Gustav-Stresemann, die er würdigt. Buhrufe gab es bei der Verteidigung der Zusammenlegung mit der Heinrich-Heine-Schule. An anderen Stellen und zum Schluss erntete er auch Beifall. -> Rede

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Thomas Reiche, Vorsitzender des Elternrates, setzte sich kämpferisch für die weitere Selbstständigkeit der Gustav-Stresemann-Realschule ein und erhielt dafür Beifall. -> Rede

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Die Schüler Yasmin und Feridun führten durch den Abend und bemühten sich redlich den ständigen Geräuschpegel in den Griff zu kriegen. Der Redebedarf und die Wiedersehensfreude der ehemaligen Schüler ließ sich jedoch kaum bändigen.

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Unterricht heute: Die Klasse 9b
Überzeugend spielten die Schüler die Unfähigkeit des Lehrers einen geordneten Unterrichtsablauf durchzuführen. Hier ist es heute wohl noch genauso wie vor Jahrzehnten. Ihre Empfehlung: “Gegen Autoritätsschwund hilft Schülerliebe - jetzt auch im Schulranzen erhältlich.”

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Ralf Schöning (links) hat einen seiner alten Schulkameraden getroffen.

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An diesem Tisch gehören nahezu alle zu einer ehemaligen Klasse. Ein Ehemaliger gibt gerade eine Anekdote zum Besten.

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Interview mit Zeitzeugen: Wie hier, erzählten Ehemalige aus dem Saal von früheren Erlebnissen.

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Am Schluss bedankte sich Schulleiter Drücker für die erfolgreiche Veranstaltungsdurchführung bei seinen Kolleginnen.

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Peter Hinze (rechts) erzählt von einem Streich Anfang der Fünfziger, für den er eine Ohrfeige vom Klassenlehrer kassierte.

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Der Chor der Grundschule Kestner Straße singt hinreißende Lieder wie “Mama Mia” von ABBA.

Bericht 09-09
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