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Die Weiße Halle ist eröffnet: Melanie Botzki, Marlis Drevermann und Wolfgang Piontek (v. l.) freuen sich auf vielfache Nutzung der sanierten Halle

15.08.2009, EFRE-Baumaßnahmen
Grund zum Feiern in der Eisfabrik
www.eisfabrik.com

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Nach dem ersten Beitrag wird ein Diskussionsfaden eingerichtet.

Anlässlich der im Juni 2008 begonnenen und jetzt fertig gestellten EFRE-Baumaßnahmen in der Eisfabrik gab es am Samstag, den 15.08. wieder ein Sommerfest mit breit gefächertem Kunst-, Theater- und Kulturprogramm.

Die umfangreichen Sanierungsarbeiten der „Weißen Halle“ und der Theatersäle umfassten unter anderem die energetische Sanierung und Renovierung im Hinblick auf Barrierefreiheit der ehemaligen Produktionsstätte für Klareis in der Seilerstraße.

Mit dem Ziel der Erhaltung des in den 80er Jahren von Wolfgang Piontek gegründeten kulturellen Zentrums im Stadtbezirk Südstadt ist die Eisfabrik ein Ort, der das Fundament bildet für kreative Entwicklung, ein Ort, an dem neue Ideen entstehen.

Dank der vielen Förderer konnte der für die Sanierungsmaßnahmen erforderliche Betrag in Höhe von 620.000 Euro zur Hälfte vom Europäischen Font für Regionale Entwicklung (EFRE) und zur Hälfte von der Stadt Hannover, dem Land Niedersachsen, dem Bezirksrat Südstadt/Bult, der Hannover Stiftung sowie von der NordLB und der Meravis bereitgestellt werden.

Insbesondere die Weiße Halle konnte in ihrem industriellen Charme erhalten, zugleich aber auch saniert werden, so dass sie als multifunktioneller Raum für die unterschiedlichsten Veranstaltungen zur Verfügung steht. Ausgestattet mit großflächigen Heizkörpern und einem schwingenden Tanzboden eignet sie sich ganzjährig für Seminare, Workshops, Konzerte und Theater.

Schon ab 15.00 Uhr trafen sich Freunde und Förderer bei hochsommerlichem Wetter zum Beisammensein auf dem Hof der Eisfabrik. Neben Kinderaktionen mit Holz konnten die Ateliers und Säle besichtigt werden, während Drumpercussion und deutscher Soul-Pop für den musikalischen Hintergrund sorgten. In der Schwarzen Halle gab es unter anderem die Möglichkeit zum Kundalini Yoga, während man sich in der Blauen Halle von den fluoreszierenden Objekten der bereits am vergangenen Mittwoch eröffneten Lichtinstallation „Iceblue und Pinkrosé“ verzaubern lassen konnte (und das noch bis zum 06.September).

In der Weißen Halle informierte eine Ausstellung über den Wandel der Zeiten der Eisfabrik.

Weiterhin gaben Commedia Futura und Play Elvis einen Vorgeschmack auf in Zukunft stattfindende Aufführungen.

Nach der Begrüßung durch Melanie Botzki, seit fünf Jahren Kulturmanagerin der Eisfabrik und Anja Röhmisch, Geschäftsführerin der Stiftung Kulturregion Hannover und der Hannover Stiftung, hatte Kulturdezernentin Marlis Drevermann das Vergnügen, das „offizielle“ Band zu zerschneiden und die Weiße Halle ihrer Bestimmung zu übergeben.
 

Text/Fotos: Anke Tholen
Letzte Änderung: 18.08.2009

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Sommerliche Feststimmung auf dem Hof der Eisfabrik

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Aus der Ausstellung: die Eisfabrik im Wandel der Zeit.

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