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Die Mitarbeiter des Kulturbüros (KBS) werden für ihr langjähriges Engagement von Gabriele Schröter geehrt ( v.l.n.r.): Renate Holzberg, Christine Ahlers, Birgit Weiberg und Anke Pauselius.

Fr, 02.10.2009, Athanasiusgemeinde
Kulturbüro Südstadt - Einweihung
Kulturbüro Südstadt  Die Einladung  Programm 10-12/09

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Nach dem ersten Beitrag wird ein Diskussionsfaden eingerichtet.

Seit März dieses Jahres ist das Kulturbüro Südstadt im Gebäude der Athanasiusgemeinde zu Hause. Die durch den Umzug entstandenen zusätzlichen räumlichen Möglichkeiten und die Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde und dem Haus der Religionen sollen die Weiter- und Neuentwicklung kultureller, bildungsorientierter und sozialer Angebote fördern. Annähernd siebzig Anwesende feierten jetzt die Einweihung bei Ansprachen und einem herzhaften Buffet.

 

Ansprache von Gabriele Schröter, 1. Vorsitzende des Fördervereins Südstadtbibliothek Krausenstraße e.V.

Eröffnung des Kulturbüros Südstadt (KBS) am neuen Standort Böhmerstrasse

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Frau Kulturdezernentin Drewermann!

Als Vorsitzende des Fördervereins Südstadtbücherei am Standort Krausenstrasse möchte ich Sie sehr herzlich begrüßen.
Der Förderverein Südstadtbücherei ist Träger des KBS seit nun fast 10 Jahren. Wir möchten Ihnen heute die neuen Räume das KB im Gemeindehaus Böhmerstrasse der neuen Südstadtkirchengemeinde vorstellen, und damit die erweiterte Arbeit des KB für unseren Stadtbezirk offiziell beginnen.

Mit der heutigen Veranstaltung feiern wir diese Neueröffnung.

Ich möchte Ihnen gern berichten, wie und wo für uns alles begonnen hat:
Im September 1998 schrieb Wolfgang Prauser, damals Stadtteilkulturkoordinator für Südstadt-Bult den Mitgliedern der damaligen „Stadtteilrunde – Schwerpunkt Kinder- und Jugendarbeit“ einen Brief mit dem Vorschlag, die Stadt Hannover würde zwei ABM-Stellen schaffen, wenn der „Verein Stadtteilrunde“ sich als Trägerverein für Stadtteilkultur zur Verfügung stellt.
Das Original hängt im Büro über Frau Pauselius Schreibtisch.

Ich war damals Mitglied jener Stadtteilrunde und habe das Für und Wider dieser Idee sehr aufmerksam verfolgt. Die Idee wurde dann als interessant bewertet, aber für eine Umsetzung konnte sich keiner verantwortlich fühlen.
Der schon damals existierende Förderverein Südstadtbücherei hatte da mehr Zutrauen zu sich und mehr Fantasie für die Bedeutung dieser Möglichkeit:
Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem damaligen 1. Vorsitzenden Detlef Schmidt und Dieter Wuttig, Fachbereichsleiter für Stadtteilkulturarbeit, hatte das wunderbare Ergebnis, dass schon im Februar 2000 die Kulturpädagogin Anke Pauselius ihre Arbeit aufnahm.
Dass sie uns bis heute treu geblieben ist, obwohl es oft so stressige Zeiten gab, kann nur bedeuten, dass sie ihre Arbeit als „schönste nach Papst“ empfindet!

Mit Frau Pauselius begann die Arbeit des KBS, zuerst als kleinste Zelle als Gast im „Haus der Jugend“. Und im Juni 2001 konnte dann das KBS endlich eigene Räume in der Schlägerstrasse beziehen. Bitte, beachten Sie dazu unbedingt bei Ihrem späteren Rundgang die sensationellen „Rotnasenfotos“ von der damaligen Eröffnungsfeier!
Die Nähe zur Südstadtbücherei hat eine äußerst erfolgreiche Zusammenarbeit möglich gemacht, die unzählige gemeinsame Veranstaltungen organisierte.
Daraus konnte es für uns als Verein nur die logische Konsequenz geben:
Die Südstadtbücherei und das KBS in Verbindung mit den leer stehenden Räumen der ehemaligen Sehbehindertenschule mussten als konzeptionelle Einheit unser Stadtteilzentrum werden. Bestehende Strukturen und Ressourcen waren hier vorhanden, und konnten neue Nutzungsmöglichkeiten schaffen.

Der Verein hat sich sehr bemüht, am Standort Krausenstrasse ein Stadtteilzentrum zu schaffen. Wir waren in dieser Auseinandersetzung sehr gut aufgestellt, haben sogar einen Investor präsentieren können, und hatten Lösungsmöglichkeiten zu bieten.

Ich danke allen, vor allem den Vorstandsmitgliedern des Vereins, die dieses Anliegen so machtvoll unterstützt haben.
Wir wissen heute, dass es alles anders gekommen ist.
Die Kulturverwaltung überraschte uns stattdessen mit dem Vorschlag, dem KBS neue Räume anzubieten, und mit einem größeren Raumangebot die Arbeit des KBS zu erweitern. Dem sind wir mit dem Umzug nachgekommen.
Wir stellen Ihnen heute unsere neuen Räume vor: Wir belegen hier in Festmiete Büroräume für zwei Mitarbeitende, 2 Projekträume, einer davon im Keller und Verkehrsflächen; 2 weitere Projekträume befinden sich in einer anderen Etage, und bedürfen für eine künftige Nutzung eine konzeptionell intelligente Anbindung. Optional steht uns der große Saal für 12 Veranstaltungen im Jahr zur Verfügung.

Auch hier am neuen Standort ist das KBS keine Vermietungseinrichtung, die anderen Stadtteilakteuren Räume zur eigenen Nutzung zur Verfügung stellen kann.
Alle Veranstaltungen hier finden im Namen des KBS statt und bilden damit unser Programm.
Der Status des KBS ist etwas Besonderes und wird begleitet vom Fachbereich Stadtteilkulturarbeit im besonderen Sinn einer „Entwicklungspartnerschaft“.

Diese Partnerschaft in ihrer Verlässlichkeit hat unzählige wunderbare Projekte hervorgebracht, von denen ich jetzt nur drei nennen möchte: die Kinderkulturwochen, die Klangräume und das ganz besondere Leseförderprojekt „Lust auf Lesen“.
Frau Pauselius ist es gelungen ein einmaliges Netzwerk der Zusammenarbeit zu schaffen, mit unzähligen Einrichtungen im Stadtbezirk und darüber hinaus.

Wir haben für Sie eine interessante und kurzweilige Zeitreise über fast 10 Jahre Arbeit KBS vorbereitet: lassen Sie sich von unserem roten Faden durch unsere Arbeit und durch das Haus führen. Der rote Faden hilft Ihnen, unsere vorbereiteten Aktionen in diesem verschachtelten Haus zu finden: Genießen Sie die Fotoausstellung über die Südstadt von Else-Marie Schumacher. Trauen Sie sich, auf dem roten Sofa Platz zu nehmen und halten Sie den Augenblick in Polaroid fest.

Nehmen Sie sich Zeit für ein Wort, Marcus Baltzer hilft Ihnen in seiner Schreibwerkstatt Worte zu finden.

Tragen Sie sich ein in unser Gästebuch in Farbe uns schaffen Sie eine gemeinsame Erinnerung an diesen Tag.

Ich danke dem „Villa Lobos Duo“ und dem Duo „Avec Plaisir“, die uns mit ihren musikalischen Klängen unterhalten.

Gabriele Schröter
02.10.2009

 

Die Rede von Bezirksbürgermeister Lothar Pollähne gibt es -> hier

Anmerkung:

Das Kulturbüro Südstadt wird vielfach im Zusammenhang mit der Schaffung eines Stadtteilzentrum gesehen. Hierzu gibt es eine Lange Geschichte und viele Kontroversen.
Siehe auch “Der lange Weg zum Stadtteilzentrum

 

Fotos/Text: Klaus Öllerer
Letzte Änderung: 07.10.2009

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“Villa Lobos Duo”

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Kultur- und Schuldezernentin Marlis Drevermann

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Bezirksbürgermeister Lothar Pollähnes Rede gibt es
 -> hier

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Annähernd siebzig Beteiligte und Interessierte waren erschienen.

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Dr. Thomas Winkelmann* schenkte dem Kulturbüro einen Kristall.

*Regionalvorstandsvorsitzender der ev.-luth. Südstadt-Kirchengemeinde

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Gabriele Schröter* hielt die Eingangsrede mit einer Darstellung der Geschichte des Kulturbüros.

*1. Vorsitzende des Fördervereins Südstadtbibliothek Krausenstraße e.V.

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„Avec Plaisir“

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Lecker!

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Die Foto-Austellung “Spaziergang durch Südstadt-Bult” ist bis zum 31.12.2009 zu besichtigen. -> Programm

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